Bikeraften am Kaukasus

Unter dem Projekttitel „Caucasus Coast to Coast“ haben wir im Sommer 2025 ein neues Element für uns entdeckt. Der Kaukasus wurde von uns zwei Monate lang nicht nur erradelt, sondern auch bepaddelt. BIKERAFTEN nennt sich diese Kombination aus Bike und Boot und eines können wir euch sagen: Das war erst der Anfang!

Von Baku ging es für uns erst einmal gen Norden und in das höchstgelegene Dorf von Aserbaidschan, Khinalig. Der Plan einer Überschreitung des Kaukasus Hauptkamms scheiterte, genauso wie übrigens auch erste Paddelversuche, da die Flüsse in Aserbaidschan im Hochsommer schlicht zu wenig Wasser führten. Also starteten wir auf den Rädern gen Westen und erreichten schon bald Georgien. In einer zehntägigen Durchquerung mehrerer Nationalparks (Tusheti & Pshav-Khevsureti) entlang der russischen Grenze von Omalo bis Stepantsminda kamen wir dann auf jede Menge Höhenmeter und Gebirgspässe – allen voran der 3500m Höhe gelegene Atsuntapass. Und dann war es endlich so weit: Sprudelnde Flüsse und spiegelglatte Stauseen lagen vor uns. Zu Wasser und Land machten wir uns via Tiflis auf den Weg nach Armenien, wo wir den zweithöchst gelegenen Gebirgssee der Welt, den riesigen Sevansee, bepaddeln wollten. In Yerevan, der Hauptstadt Armeniens, bogen wir einmal rechts ab und waren wenige Tage später auch schon wieder zurück in Georgien. Ein wunderschöner Paddelabschnitt spülte uns samt Booten ins Schwarze Meer hinaus und nach einem Besuch in der Küstenstadt Batumi schraubten wir uns ein letztes Mal hinauf in die Berge des Hohen Kaukasus. Svanetien mit seinen vergletscherten Gipfeln bescherte uns die letzten Weitblicke der Reise bevor wir in einem endlosen Downhill und nach einem Besuch der geisterhaften Sanatorien von Zqaltubo in Kutaisi , dem Endpunkt unserer Reise, landeten.

Wer es ganz genau wissen will: Hier findet ihr Infos zu unserer Ausrüstung:

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